Streift womöglich bald ein neuer (Retro-) Trend durch die Länder?
Neben den bekannten Massenphänomenen wie Flashmob, Parkour oder Planking, heißt es derzeit in manchen Ecken der Welt “Back to the Future”! Doch was versteckt sich dahinter? – Meiner Meinung nach eine geniale Idee der Fotografin Irina Werning.
Die gebürtige Argentinierin ist wie nicht anders zu erwarten Fotografin. Nach eigener Aussage sogar eine ziemlich neugierige, was wohl auch der Schlüssel für ihr neustes Fotoprojekt mit dem Namen “Back to the future” war. Irina’s Einfall: Alte Fotos von damals, in die heutige Zeit zurück zu versetzen.
In einem Interview verriet sie, dass sie schon immer alte Fotos liebte (.. deshalb wohl auch die Entscheidung einen kreativen Beruf an der Kamera zu erlernen). Wie jedoch oben erwähnt, hat sie nicht nur den Blick für die Kamera, sondern auch eine gesunde Neugierde. Immer wenn sie ein fremdes Haus betritt – erzählt die Argentinierin, fängt sie an das Haus von oben nach unten zu beschnuppern. Dabei stechen ihr oftmals zuerst die Kinderbilder oder Bilder von damals ins Auge.
Und jeder kennt doch seine Bilder von damals oder? Bilder in dem man einen Fummel trägt, der heute sicherlich nirgendwo zu finden ist. Schreckliches Outfit, schrecklicher Style. – “Doch wie würde der Style heut an mir aussehen?” - Ein Gedanke der Irina nicht mehr losließ!
Nach langem hin und her, wagte sie den Schritt zum Fotoprojekt. Natürlich mussten erstmal die richtigen “Models” her. Natürlich kein Top-Models, sondern Menschen, die für sie in die Rolle ihres eigenen “ICH” schlüpfen wollten.
Den Anfang bildete eine aufwendige Motiv-suche, danach folgte die Reise zurück in ihre Kindheit. Wie jede Frau wollte Irina Perfektion. Deshalb reiste sie mit den Menschen genau an den selben Ort wo die Bilder aufgenommen worden waren, trugen exakt die gleichen Klamotten – natürlich in der jetzigen Größe – und standen in der haargenau gleichen Pose vor der Kamera. Das Ergebnis: Perfekt!
Jedes noch so kleine Detail ist auf den Bildern der Fotografin zu finden. Ob Location, Accessoires, Gesichtsausdruck, Stofffalten, Schrammen, Belichtung, Kleidung .. ja auch Schäden am Papier oder vergilbte Stellen im Foto, alles übernahm Irina Werning in die “heute”-Version der Bilder. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:





Bilder in denen sich bestimmt jeder verliert .. ! Ich zumindest bin begeistert wie gelungen jedes einzelne Foto doch ist.
Wer übrigens noch mehr tolle Zurück-in-die-Zukunft-Bilder erleben möchte, der sollte unbedingt einen Blick auf Irinas Homepage werfen. Fazit: Ich will auch eins!








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